Mit der Bahn durch NRW

Bad Oeynhausen – 29.04.2008

April 29, 2008 · 1 Kommentar

Ohne vorlesungsfreie Zeit bleibt leider nicht mehr so viel Zeit für Tripps, doch heute sollte es endlich mal wieder soweit sein.

Wie schon so oft ging es mit dem „Westfalen-Express“ über die sogenannte „Wochenend-Ticket-Rennstrecke“ in Richtung Nord-Osten.

Als erstes Ziel stand Minden in Westfalen auf dem Programm:

Bochum Hbf Di, 29.04.08 ab 11:43 5 RE 4319 Regional-Express
Fahrradmitnahme begrenzt möglich
Minden(Westf) Di, 29.04.08 an 13:30 13

Nach einer etwas längeren Zugfahrt durch die schöne Landschaft Ostwestfalens, kam ich um 12:30 Uhr in Minden an. Auf dem gegenüberliegenden Gleich wartete schon die S-Bahn nach Hannover Hbf. Doch dort ging es leider nicht hin, denn in Minden sind NRW und der NRW-Tarif zu Ende. Bis auf das Bahnhofsgebäude habe ich mir in Minden nichts angeschaut, sondern beschlossen mit dem Ems-Leine-Express nach Bad Oeynhausen zu fahren.

Minden Bahnhof

Minden Bahnhof

Minden(Westf) Di, 29.04.08 ab 13:52 11 RE 14010 Regional-Express
Fahrradmitnahme begrenzt möglich, SnackPoint/Imbiss im Zug, Fahrzeuggebundene Einstiegshilfe: Anmeldung 01805-512512 *, (*14 ct/Min. aus dem dt.Festnetz via Arcor, Mobilfunk ggf. abweichend)
Bad Oeynhausen Di, 29.04.08 an 14:03 2
Dauer: 0:11; fährt täglich, nicht 10. bis 20. Jul 2008

Vom Bahnhof Bad Oeynhausen bis in die Stadt sind es nur ein paar Meter.

Was man vorfindet ist eine schöne Kleinstadt, die vor allem durch ihre Bekanntheit als Kurstadt lebt. Die bekannte Herzklinik ist Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum.

Bad Oeynhausen

Innenstadt von Bad Oeynhausen

Überall in der Stadt gab es die verschiedensten Brunnen. Am Meisten beeindruckte mich der „Schweine-Brunnen,“ an der Brunnen-Apotheke auf dem Brunnenplatz.

Schweine-Brunnen Bad Oeynhausen

Nun war die Zeit zum Mittagessen gekommen. Zur rechten Zeit fand ich einen Imbißstand an einem Innenhof gelegen. Die Currywurst mit Pommes zu 3,40 Euro schmeckte dafür, dass ich nicht mehr im Ruhrgebiet war eigentlich ganz gut und war auch preislich in Ordnung.

Currywurst mit Pommes

Nun ging es wieder zurück zum Bahnhof und ich wartete auf den „Westfalen-Express“ in Richtung Bochum.

Bad Oeynhausen Di, 29.04.08 ab 14:39 2 RE 4326 Regional-Express
Fahrradmitnahme begrenzt möglich
Bochum Hbf Di, 29.04.08 an 16:17 3

Bad Oeynhausen Bahnhof

Kurz vor der Abfahrt kaufte ich mir dann noch ein Kulturgut aus der Region, denn ein solcher Ausflug soll einem ja auch die regionalen Spezialitäten nahe bringen. Ich kaufte mir also eine Dose „Herrliches Herforder.“

Herforder Pils

Das Pils wurde dann auch schnell von der regionalen zur lokalen Spezialität.

Herford Bahhof

Man beachte die blau-weiss-schwarzen Bahnhofsschilder: Herford Bahnhof

Nach etwa 1 1/2 Stunden Fahrt im Westfalen-Express kam ich dann wieder pünktlich in Bochum an und erlebte einen Tag, in denen alle Züge am Zielbahnhof weniger als fünf Minuten Verspätung hatten.

Weiter so Bahn!

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Osnabrück – 09.04.2008

April 10, 2008 · Kommentar schreiben

Und auch heute sollte es einen Ausflug per Bahn geben, nämlich nach Osnabrück.

Was fällt einem spontan zu Osnabrück ein? Zunächst sicher der VfL, Fußballverein in der 2. Liga und dass das die Heimatstadt von Christian Wulff, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten ist.
Dann aber auch sicherlich ein toller Schlager namens „Das ganz große Glück“ mit grandiosen Zeilen wie:
„Ich fand das ganz große Glück mit Dir im Zug nach Osnabrück….
wir fingen an zu schmusen beim Halt in Leverkusen,
Dein süßes Muttermal fand ich in Wuppertal“

Passt also herrlich zu unserem Zielort, aber auch zu unserem Fortbewegungsmittel.
Wer mehr über den Song wissen will, der sollte sich einfach mal dieses lustige Video anschauen.

Zugegeben, Osnabrück liegt nicht in NRW, sondern in Niedersachsen, aber es liegt noch im DB Tarif NRW und deshalb war die Fahrt völlig kostenlos.

Hinfahrt:

Bochum Hbf Mi, 09.04.08 ab 10:43 6 RE 4317 Regional-Express
Fahrradmitnahme begrenzt möglich
Hamm(Westf) Mi, 09.04.08 an 11:13 9
Hamm(Westf) Mi, 09.04.08 ab 11:20 2 RB 39816
RB 39916
Regionalbahn
Fahrradmitnahme begrenzt möglich
Münster(Westf)Hbf Mi, 09.04.08 an 11:48 3
Münster(Westf)Hbf Mi, 09.04.08 ab 12:04 8 WFB39704 WestfalenBahn
Fahrradmitnahme begrenzt möglich, WestfalenBahn
Osnabrück Hbf Mi, 09.04.08 an 12:40 5
Dauer: 1:57; fährt täglich

Die Hinfahrt war bis Münster eigentlich recht unspektakulär. Mit dem RE 6, dem Westfalen-Express ging es nach Hamm. Der RE 6 war uns ja schon von gestern (Bielefeld) und vom Enschede-Ausflug gut bekannt.

Auch die RB 69, die Ems-Börde Bahn kannten wir schon vom Ausflug nach Enschede.

Dann aber etwas neues. Mit der privaten Westfalenbahn, die mit dem Motto „einfach zügig reisen“ wirbt und unter Anderem der Abellio GmbH gehört ging es von Münster nach Osnabrück (RB 66, Teuto-Bahn).

Vom Hbf aus ging es direkt in die Innenstadt.

Sofort fiel auf, wie sauber und gepflegt Osnabrück ist. In der Nähe der Fußgängerzone fiel dann auch ein ziemlich schönes, altes Haus auf – vielleicht das Rathaus?

Weiter ging es in die Fußgängerzone. Natürlich gibt es auch in Osnabrück die allseits bekannten Geschäfte. Dennoch hebt sich die Stadt von Anderen ganz klar ab.

Zum einen sei noch einmal die Sauberkeit der Stadt erwähnt. Kaum Müll auf den Straßen keine Schmierereien, die Straßen und Fußgängerzonen in einem top Zustand. Aber auch die Architektur der Gebäude in der Fußgängerzone ist toll. Häuser mit verschiedenen Baustilen. An Osnabrück scheint die typische 50er, 60er Jahre Architektur fast gänzlich vorbei gegangen zu sein. (zumindest auf der linken Seite des Bildes)

Aber auch sonst war das Angebot in der Osnabrücker Innenstadt beeindruckend. Vor Allem die „Markthalle“ mit ihrer besonderen Architektur und ihrem kulinarischen Angebot war wirklich toll.

Leider hatte ich wieder einmal viel zu wenig Zeit und es ging schon wieder zurück zum Bahnhof.

Am Bahnhof blieb noch etwas Zeit für einen Döner, der mit 3,50 Euro für einen Hähnchendöner sicher etwas überteuert war, was allerdings alle Imbißmahlzeiten in dieser Stadt sind

Rückfahrt:

Osnabrück Hbf Mi, 09.04.08 ab 13:48 11 WFB39621 WestfalenBahn
Fahrradmitnahme begrenzt möglich, WestfalenBahn
Bielefeld Hbf Mi, 09.04.08 an 14:48 3 A-C
Bielefeld Hbf Mi, 09.04.08 ab 15:00 4 RE 4326 Regional-Express
Fahrradmitnahme begrenzt möglich
Bochum Hbf Mi, 09.04.08 an 16:17 3

Dauer: 2:29; fährt täglich

Treu nach dem Motto: „Immer eine andere Rückfahrt als die Hinfahrt“ ging es mit der RB 61 (Wiehengebirgsbahn) der Westfalenbahn zunächst nach Bielefeld. Einige Fotos der Westfalenbahn, dürfen natürlich nicht fehlen.

Nach dem Umstieg in Bielefeld stieg ich dann mal wieder in den Westfalen-Express (RE 6) welcher mich pünktlich nach Bochum brachte.
Fazit: Osnabrück ist eine überraschend schöne, sehenswerte Stadt – das hat sich gelohnt.

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Bielefeld – 08.04.2008

April 8, 2008 · Kommentar schreiben

Bielefeld – gibt es nicht! Das weiß doch eigentlich jeder!

Noch nie davon gehört? Dann erst einmal HIER oder HIER klicken und den Artikel lesen!

Und doch habe ich heute versucht dieser Legende einmal nachzugehen. Und? Es stimmt: Bielefeld gibt es wirklich nicht.

Dank der Tatsache, dass ich heute erst um 16.15 Uhr an der Uni sein musste, machte ich mich auf den Weg nach Bielefeld – oder dem was vorgibt „Bielefeld“ zu sein.

Los ging es mit dem „Westfalen-Express“ (RE 6 Zug-Nr: RE 4319) um 12:46 vom Hbf in Bochum nach Bielefeld Hbf.

Es folgte eine schöne 90-minütige Fahrt durchs Westfalenland bis der Zug mit etwa 10-minütiger Verspätung in Bielefeld Hbf ankam.

Dort angekommen, war ich beeindruckt. Wie in der Bielefeldverschwörung schon vermutet, ist an dem Ort an dem die Stadt existieren soll, tatsächlich eine Stadt nachgebaut.

Die „Einwohner“ die sich in Bielefeld bewegen sind eindeutig Schauspieler. Selbst ausländische Touristen werden simuliert, die sich auf Englisch unterhalten. Dies ist aber eindeutig der 1. Hinweis. Denn mal ganz ehrlich: Sollte es Bielefeld wirklich geben…. welcher (ausländische) Tourist würde denn auf die Idee kommen ausgerechnet nach Bielefeld zu fahren?

Naja, ich verließ jedenfalls den Hbf, der extra für das Theater kürzlich renoviert wurde. Hinweis 2: Niemals würde die Bahn einen Hbf einer Stadt wie Bielefeld renovieren, wenn da nicht etwas anderes hinter stecken würde.

Etwa 100m die Straße rauf gings zur U-Bahn. Die Einfahrt per Rolltreppe gestaltete sich als recht interessant, denn es ging kaum runter, jedoch wurde man mit einer etwas seltsamen Musik betört. (Kaum abwärts trotz U-Bahn? Seltsame Musik zur Ablenkung? Da stimmt doch was nicht! —> Hinweis 3.

Nach einer Station war ich dann in der sogenannten Stadtmitte. Man muss sagen die Regisseure haben sich wirklich Mühe gemacht. Stadtstreicher in der Mitte der Fußgängerzone, Kaufhäuser, der obligatorische Saturn; nicht schlecht.

Aber: Nichts ist perfekt im Theater; so auch nicht Bielefeld. An einem Currywurststand auf dem Jahnplatz (dazu später mehr), steht geschrieben: „Die beste Currywurst an der Route 66.“ Ich gebe ja zu, dass die Bundesstraße 66 angeblich nach Bielefeld führt. ABER: „Die beste Currywurst an der Route 66″ – nach was klingt das? Genau einem billigen Theaterstück über US-Truckerromantik.

Die Schauspieler, die in Bielefeld die Einwohner spielen, müssen sich jedenfalls in Scharen an den Stand stellen und dort Currywurst essen. Ich bin auch noch darauf hinein gefallen. Gott sei Dank, denn: Niemand würde dort freiwillig eine Currywurst essen, denn es war einfach nur ne Wurst mit Currypulver und Ketchup – nicht scharf, gar nichts. Furchtbar. Und dann auch noch auf ´nem Teller serviert. Und das „Anne Bude“ – Hallo? Naja, dafür haben wir ihn. —> Hinweis 4!

Die armen Schauspieler, die die Wurst immer essen müssen – naja, ich guckte mich noch einmal um.

Die U-Bahnstation am „Jahnplatz“.

Da gehts in Bielefeld so richtig ab :-)

Danach ging es dann wieder per U-Bahn zum Hbf. Irgendwie hatte ich das komische Gefühl, dass ich die Leute in der U-Bahn und im Bahnhof schon alle kannte. Da fiel es mir wieder ein: Es ist ja deren Aufgabe den ganzen Tag dort zu schauspielern.

Der Hauptbahnhof ist von außen auch sehr schön anzusehen, aber wenn man genau hinschaut (schaut mal durch die Fenster – dahinter ist nichts!) sieht man schon, dass es nur eine Kulisse ist.

Immer gleiche Leute + Bahnhofskulisse —> Hinweis 5!

So, wer immer noch nicht glaubt, dass Bielefeld nicht existiert, den wird Hinweis 6 überzeugen.

Der Zug zurück (Westfalen-Express, RE 6, Zug 4324) war für 14.00 Uhr angegeben. Leider wurde eine 15-minütige Verspätung angezeigt und durchgesagt. Eine 15-Minütige Verspätung bedeutet was? Genau: Sich aufregende Leute, dazu noch sich aufregende Leute, die sich so laut aufregen, dass sie auch sicher gehen können, dass es alle anderen Personen mitbekommen. Leute die telefonieren um ihre (wichtigen!!!) Termine zu verschieben und die auch so laut reden, dass es jeder mitbekommt. Und in Bielefeld? Keine Aufregung, jeder saß irgendwo rum, keine Hektik.

Naja, aber warum sollen sich die Schauspieler auch aufregen? Bezahlt werden sie ja eh, ob sie nun zum Schein in den Zug einsteigen und eine Station fahren oder da dumm herumstehen. Auch nachdem die Bahn die Verspätung von 15 auf 20 Minuten erhöht hat: Keine Anzeichen von Hektik. Hinweis 6 beweist also alles!

BIELEFELD GIBT ES NICHT!!!

Zurück ging es dann mit oben beschriebenem RE, der dann mit 30-minütiger Verspätung wieder in Bochum ankam.

Fazit: Bielefeld. Was soll man da sagen?

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Enschede – 02.04.2008

April 3, 2008 · Kommentar schreiben

Der zweite Tag des NRW-Tickets bedeutete auch gleichzeitig den zweiten Trip. Diesmal sollte es nach Enschede in den Niederlanden gehen, was noch zum NRW-Tarif zählt.

Los ging es um 09:34 Uhr mit der RB 46 (Nokia Bahn), Zug ABR86618, der Abellio Rail von Bochum Hbf nach Wanne-Eickel Hbf. (09:49)

Bahn

Wanne-Eickel zählt sicher nicht zu den schönsten Bahnhöfen im Ruhrgebiet, auch wenn es dort jetzt McDonalds gibt, sodass ich ganz froh war, dass es sich nur um einen 12-minütigen Aufenthalt handelte.

Der nächste Zug sollte dann die Haard-Bahn (RB 20221 der Linie RB42) sein, welche ich bis Dülmen nahm. Abfahrt Wanne-Eickel Hbf 10:01, Ankunft in Dülmen 10:27 Uhr.

Der Bahnhof in Dülmen ist zweigeteilt. Es gibt dort zunächst den „Normalen“ Bahnhof, dessen Gleise an der Strecke Essen-Münster liegen. Dann gibt es ein Nebengleis der Strecke Dortmund-Coesfeld, welches außerhalb (!) des Bahnhofs liegt und eher an eine Haltestelle, als an einen Bahnhof erinnert.

Dülmen Bahnhof

Von Dülmen ging es nach Enschede direkt und ohne weiteren Umstieg mit der Prignitzer Eisenbahn (PEG29063).Mit der Prignitzer Eisenbahn, welche zum britischen Verkehrsunternehmen „Arriva“ gehört, fuhr ich das erste Mal und war vom Zug sehr angenehm überrascht. Abfahrt in Dülmen war um 10:40 Uhr, Ankunft in Enschede, nach einer schönen Fahrt durchs Münsterland, war um 11:50 Uhr.

Prignitzer Eisenbahn

In Enschede angekommen, folgte ein kurzes Sight-Seeing in der Stadt.

Schöne Einkaufsstraßen und Plätze hat die Stadt zu bieten.

Enschede

Enschede

Enschede

Leider war das Wetter nicht ganz so gut, aber bei schönem Wetter, würde sich ein Ausflug in diese Stadt sicherlich lohnen.

Zu Mittag gab es dann die bekannten und berühmten „Fritjes“ – die beilage war nicht ganz so traditionell niederländisch.

Schnitzelburger mit Pommes

Nach dem Essen machte ich mich noch kurz in einen Albert Heijn Supermarkt auf, um ein paar Getränke in Dosen zu kaufen, die es ja auf Grund des Dosenpfands in Deutschland eher schwierig zu bekommen gibt – vor Allem sie wieder loszuwerden ist gar nicht so einfach.  Danach musste ich dann schon wieder zurück zum Bahnhof und die Rückfahrt antreten.

Enschede Bahnhof

Die Rückfahrt wurde dann vollständig mit Zügen der DB zurückgelegt, die teilweise recht voll waren. Es wurde auch eine andere Strecke gewählt, mit Umsteigen in Münster Hbf und Hamm Hbf. Ansonsten gibt es von der Rückfahrt nicht mehr all zuviel zu berichten.

Rückfahrt:

Enschede (13:26) – Münster Hbf (14:46), Linie RB 46 (RB 29019)

Münster Hbf (15:09) – Hamm Hbf (15:37), Linie RB 69 (RB39825)

Hamm Hbf (15:44) – Bochum Hbf (16:17), Linie RE 6 (RE 4326)

Ein Trip, der sich in jedem Fall gelohnt hat. Sei es die schöne Stadt Enschede oder die Züge der privaten Eisenbahngesellschaften. Alles war wieder einmal pünktlich, nur das Wetter hätte vielleicht ein wenig besser sein können.

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Auf nach Holland – Enschede

April 1, 2008 · Kommentar schreiben

Wie gesagt: Noch sind Semesterferien und von daher viel Zeit. Deshalb geht es morgen nach Enschede.

Zugegeben: Das liegt nicht in NRW; nein, nicht einmal in Deutschland, sondern in den Niederlanden. Die Strecke Gronau (Westfalen) bis Enschede liegt aber im NRW-Tarifgebiet; von daher lohnt sich der Blick über die Grenze.

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Köln am 01.04.2008

April 1, 2008 · Kommentar schreiben

Endlich war es soweit; die Gültigkeit des NRW-Tickets für Studenten hat begonnen.
Da alle Klausuren geschrieben und ja auch noch Semesterferien sind, stand fest: Am ersten Gültigkeitstag muss auch der erste Trip sein.

Beginnen wollte ich mit der größten Stadt in NRW: Köln.

Los ging es also um 09.56 Uhr mit der Linie RE 1 (Zug 10114) von Bochum Hbf nach Köln Hbf (11:11 Uhr)

In Köln um 11:11 Uhr ankommen hat natürlich schon was, zumal bei der Einfahrt in den Kölner Hbf im Radio, welches ich über mein Handy „genießen“ konnte, auch noch BAP mit ihrem Gassenhauer „Verdammt lang her“ liefen. Dazu noch ein pünktlicher RE und strahlender Sonnenschein. Besser kann ein Trip – und dazu noch der Erste – doch gar nicht laufen.

Aus dem Hbf in Köln herausgekommen, ging es natürlich erstmal an und in den bekannten Kölner Dom. Diese mit 157m drittgrößte Kirche der Welt ist das meistbesuchte Gebäude Deutschlands. Jährlich kommen etwa 6 Millionen Menschen (2004).

Auch der aktuelle Papst Benedikt XVI. war schon – anlässlich des Weltjugendtags 2005 – zu Besuch im Kölner Dom.

Auffällig waren sofort eine ganze Horde japanischer Touristen (da muss es irgendwo ein Nest geben), die jeden Winkel des Bauwerks fotografierten. Natürlich ließ auch ich es mir nicht nehmen ein Foto zu machen – und nach dem Musik hören, musste mein Handy schon wieder ran. Eigentümlich, dass die Dinger mal zum telefonieren erfunden wurden.

Kölner Dom

Nach dem Erlebnis Dom, ging es kurz am römisch-germanischen Museum, dem Schrecken aller Schulausflüge, vorbei zur Altstadt. Dort ist Vormittags allerdings noch nicht soviel los, weshalb ich mich entschied, mir die Innenstadt anzuschauen. Naja, aber die ist halt wie in jeder anderen deutschen Großstadt auch – nichts besonderes.

Dann kam auch schon die Frage nach dem Mittagessen auf. Ich entschied mich gegen Burger King, Mc Donalds oder irgendwelche Imbissbuden – ich ließ mir das Mittagessen von den Mitarbeitern von Colonel Sanders zubereiten – dem Gründer von KFC. KFC hat man ja selten in einer Innenstadt und von daher passte das ganz gut.

Ich muss sagen, dass ich recht positiv überrascht vom Essen war. Die „Fancy Filet Box“, also die Box für Filetliebhaber, war zwar nicht ganz billig (7,29 Euro), jedoch auch sehr reichhaltig (sogar mit Salat) und auch recht lecker.

Essen bei KFC

Nach dem Essen ging es dann zurück zum Hbf nach Köln. Der Kölner Hbf ist einer der meistfrequentierten Bahnhöfe in ganz Europa. Von hier geht es Nonstop in alle möglichen Städte und Länder.

Ich nahm aber nur den RB 11974 der Linie 48 (12:52 Uhr) nach Wuppertal Hbf (13:37) Uhr. Kurz vor der Abfahrt machte ich noch ein Foto. Im Bild ein Thalys kurz vor seiner Abfahrt nach Paris.

Im Kölner Hbf

Auf der Fahrt nach Wuppertal hatte ich das Vergnügen Orte kennen zu lernen, von denen ich vorher noch nie etwas gehört habe. Als Beispiel seien hier Leichlingen und Haan genannt.
Vielleicht meine nächsten Reiseziele. Oder doch wohl eher nicht? Wer weiß mehr über diese Orte?

Der Rest des Tripps ist schnell erzählt.

Von Wuppertal ging es mit einem RE der Linie 4 nach Dortmund Hbf.

Dort hatte der RE 1 nach Bochum 50 Minuten Verspätung. Schuld sei die Sperrung eines Gleises, weshalb ich dann noch das Vergnügen der S1 hatte.

Strecken:

Wuppertal Hbf – Dortmund Hbf 14:02 Uhr – 14:51 Uhr RE 10421

Dortmund Hbf – Bochum Hbf 15:14 Uhr – 15:36 S1

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Studententicket ausgedruckt – Morgen gehts los!

März 31, 2008 · Kommentar schreiben

Heute war ich an der Uni und habe mir das Studententicket endlich ausdrucken können.

Morgen ist dann auch endlich der Stichtag 01. April und somit kann es los gehen.

Geplantes Ziel für den Start: Köln – die Stadt mit Dom :-)

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Das Studententicket macht es möglich – freies Reisen durch NRW

März 24, 2008 · Kommentar schreiben

Herzlich Willkommen in meinem neuen Blog.

Ab dem 1. April 2008 gibt es an den Universitäten in Nordrhein-Westfalen das sogenannte NRW-Ticket, ein Ticket mit dem man ganz Nordrhein-Westfalen gratis per Bahn erkunden kann.

Und wenn es ein solches Ticket schon gibt, dann soll es natürlich auch genutzt werden.

In diesem Blog wird es Berichte über die Fahrten, sowie Fotos und Informationen über sehenswertes aus den bereisten Städten geben.

Schon jetzt wünsche ich allen Lesern,

Viel Spaß!

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