Endlich war es soweit; die Gültigkeit des NRW-Tickets für Studenten hat begonnen.
Da alle Klausuren geschrieben und ja auch noch Semesterferien sind, stand fest: Am ersten Gültigkeitstag muss auch der erste Trip sein.
Beginnen wollte ich mit der größten Stadt in NRW: Köln.
Los ging es also um 09.56 Uhr mit der Linie RE 1 (Zug 10114) von Bochum Hbf nach Köln Hbf (11:11 Uhr)
In Köln um 11:11 Uhr ankommen hat natürlich schon was, zumal bei der Einfahrt in den Kölner Hbf im Radio, welches ich über mein Handy „genießen“ konnte, auch noch BAP mit ihrem Gassenhauer „Verdammt lang her“ liefen. Dazu noch ein pünktlicher RE und strahlender Sonnenschein. Besser kann ein Trip – und dazu noch der Erste – doch gar nicht laufen.
Aus dem Hbf in Köln herausgekommen, ging es natürlich erstmal an und in den bekannten Kölner Dom. Diese mit 157m drittgrößte Kirche der Welt ist das meistbesuchte Gebäude Deutschlands. Jährlich kommen etwa 6 Millionen Menschen (2004).
Auch der aktuelle Papst Benedikt XVI. war schon – anlässlich des Weltjugendtags 2005 – zu Besuch im Kölner Dom.
Auffällig waren sofort eine ganze Horde japanischer Touristen (da muss es irgendwo ein Nest geben), die jeden Winkel des Bauwerks fotografierten. Natürlich ließ auch ich es mir nicht nehmen ein Foto zu machen – und nach dem Musik hören, musste mein Handy schon wieder ran. Eigentümlich, dass die Dinger mal zum telefonieren erfunden wurden.
Nach dem Erlebnis Dom, ging es kurz am römisch-germanischen Museum, dem Schrecken aller Schulausflüge, vorbei zur Altstadt. Dort ist Vormittags allerdings noch nicht soviel los, weshalb ich mich entschied, mir die Innenstadt anzuschauen. Naja, aber die ist halt wie in jeder anderen deutschen Großstadt auch – nichts besonderes.
Dann kam auch schon die Frage nach dem Mittagessen auf. Ich entschied mich gegen Burger King, Mc Donalds oder irgendwelche Imbissbuden – ich ließ mir das Mittagessen von den Mitarbeitern von Colonel Sanders zubereiten – dem Gründer von KFC. KFC hat man ja selten in einer Innenstadt und von daher passte das ganz gut.
Ich muss sagen, dass ich recht positiv überrascht vom Essen war. Die „Fancy Filet Box“, also die Box für Filetliebhaber, war zwar nicht ganz billig (7,29 Euro), jedoch auch sehr reichhaltig (sogar mit Salat) und auch recht lecker.

Nach dem Essen ging es dann zurück zum Hbf nach Köln. Der Kölner Hbf ist einer der meistfrequentierten Bahnhöfe in ganz Europa. Von hier geht es Nonstop in alle möglichen Städte und Länder.
Ich nahm aber nur den RB 11974 der Linie 48 (12:52 Uhr) nach Wuppertal Hbf (13:37) Uhr. Kurz vor der Abfahrt machte ich noch ein Foto. Im Bild ein Thalys kurz vor seiner Abfahrt nach Paris.

Auf der Fahrt nach Wuppertal hatte ich das Vergnügen Orte kennen zu lernen, von denen ich vorher noch nie etwas gehört habe. Als Beispiel seien hier Leichlingen und Haan genannt.
Vielleicht meine nächsten Reiseziele. Oder doch wohl eher nicht? Wer weiß mehr über diese Orte?
Der Rest des Tripps ist schnell erzählt.
Von Wuppertal ging es mit einem RE der Linie 4 nach Dortmund Hbf.
Dort hatte der RE 1 nach Bochum 50 Minuten Verspätung. Schuld sei die Sperrung eines Gleises, weshalb ich dann noch das Vergnügen der S1 hatte.
Strecken:
Wuppertal Hbf – Dortmund Hbf 14:02 Uhr – 14:51 Uhr RE 10421
Dortmund Hbf – Bochum Hbf 15:14 Uhr – 15:36 S1

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