Der zweite Tag des NRW-Tickets bedeutete auch gleichzeitig den zweiten Trip. Diesmal sollte es nach Enschede in den Niederlanden gehen, was noch zum NRW-Tarif zählt.
Los ging es um 09:34 Uhr mit der RB 46 (Nokia Bahn), Zug ABR86618, der Abellio Rail von Bochum Hbf nach Wanne-Eickel Hbf. (09:49)

Wanne-Eickel zählt sicher nicht zu den schönsten Bahnhöfen im Ruhrgebiet, auch wenn es dort jetzt McDonalds gibt, sodass ich ganz froh war, dass es sich nur um einen 12-minütigen Aufenthalt handelte.
Der nächste Zug sollte dann die Haard-Bahn (RB 20221 der Linie RB42) sein, welche ich bis Dülmen nahm. Abfahrt Wanne-Eickel Hbf 10:01, Ankunft in Dülmen 10:27 Uhr.
Der Bahnhof in Dülmen ist zweigeteilt. Es gibt dort zunächst den „Normalen“ Bahnhof, dessen Gleise an der Strecke Essen-Münster liegen. Dann gibt es ein Nebengleis der Strecke Dortmund-Coesfeld, welches außerhalb (!) des Bahnhofs liegt und eher an eine Haltestelle, als an einen Bahnhof erinnert.

Von Dülmen ging es nach Enschede direkt und ohne weiteren Umstieg mit der Prignitzer Eisenbahn (PEG29063).Mit der Prignitzer Eisenbahn, welche zum britischen Verkehrsunternehmen „Arriva“ gehört, fuhr ich das erste Mal und war vom Zug sehr angenehm überrascht. Abfahrt in Dülmen war um 10:40 Uhr, Ankunft in Enschede, nach einer schönen Fahrt durchs Münsterland, war um 11:50 Uhr.

In Enschede angekommen, folgte ein kurzes Sight-Seeing in der Stadt.
Schöne Einkaufsstraßen und Plätze hat die Stadt zu bieten.



Leider war das Wetter nicht ganz so gut, aber bei schönem Wetter, würde sich ein Ausflug in diese Stadt sicherlich lohnen.
Zu Mittag gab es dann die bekannten und berühmten „Fritjes“ – die beilage war nicht ganz so traditionell niederländisch.

Nach dem Essen machte ich mich noch kurz in einen Albert Heijn Supermarkt auf, um ein paar Getränke in Dosen zu kaufen, die es ja auf Grund des Dosenpfands in Deutschland eher schwierig zu bekommen gibt – vor Allem sie wieder loszuwerden ist gar nicht so einfach. Danach musste ich dann schon wieder zurück zum Bahnhof und die Rückfahrt antreten.

Die Rückfahrt wurde dann vollständig mit Zügen der DB zurückgelegt, die teilweise recht voll waren. Es wurde auch eine andere Strecke gewählt, mit Umsteigen in Münster Hbf und Hamm Hbf. Ansonsten gibt es von der Rückfahrt nicht mehr all zuviel zu berichten.
Rückfahrt:
Enschede (13:26) – Münster Hbf (14:46), Linie RB 46 (RB 29019)
Münster Hbf (15:09) – Hamm Hbf (15:37), Linie RB 69 (RB39825)
Hamm Hbf (15:44) – Bochum Hbf (16:17), Linie RE 6 (RE 4326)
Ein Trip, der sich in jedem Fall gelohnt hat. Sei es die schöne Stadt Enschede oder die Züge der privaten Eisenbahngesellschaften. Alles war wieder einmal pünktlich, nur das Wetter hätte vielleicht ein wenig besser sein können.
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